Das 103. Zürcher Kantonal- Schwingfest naht

Was hat die Feuerwehr zu tun mit..........

158 Schwinger...... 1‘000 Parkplätze...... xhundert freiwillige Helfer...... 5 Sägemehlringe mit 130 Kubikmeter Sägemehl...... 1816 Tribünenplätze...... 180 Verkehrsschilder......

Nachfolgend einige Erläuterungen

Das 103. Zürcher Kantonal-Schwingfest findet am 5. Mai in Zollikon statt. Es werden zwischen 3‘500 und 4‘000 Zuschauer erwartet. Klar, dass das viel Arbeit bedeutet. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Zollikon, Andy Tschopp ist im OK und verantwortlich für das Ressort Sicherheit, welches neben der Sicherheit, noch die Gebiete Gesundheit, Verkehr, Feuerwehr, sowie Plakatierung und Ausschilderung beinhaltet. Wo hat es in Zollikon 1‘000 Parkplätze? Jeder Zolliker, der sich diese Frage stellt wird wohl schnell zu einer Lösung kommen: nirgends! Und trotzdem gehört es zur Aufgabe von Andy Tschopp, am Sonntag 5. Mai 1‘000 Parkplätze bereit zu stellen. Mit solchen und ähnlichen Aufgaben, hat er sich während mehr als einem Jahr auseinander gesetzt. Andy Tschopp als Kommandant von 64 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Zollikon hat natürlich sichergestellt, dass so viele wie möglich sich als Helfer für das Schwingfest anmelden, für das 450 Helfer gesucht wurden. Was, wenn nun am 5. Mai ein Feuerwehreinsatz nötig ist? Auch dafür musste gesorgt sein. Die Nachbargemeinden Zumikon und Küsnacht haben sich bereiterklärt, in diesem Fall einzuspringen, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.

Um am Sonntag für den Ansturm an Zuschauern gewappnet zu sein, stehen die ganze Woche - neben vielen freiwilligen Helfern - Zivilschützer im Einsatz, um das Festgelände aufzubauen. Der Kommandant des Zivilschutzes und verantwortlich für diesen Einsatz ist Thomas Stettler, auch er ist Offizier in der Feuerwehr Zollikon. Er steht während der nächsten Tage mit 50 bis 60 Zivilschutzleistern pro Tag im Einsatz, um das Schulgelände in ein Schwingarena und nachher wieder in ein Schulgelände zu verwandeln. Die Zivilschützer kommen neben Zollikon aus Küsnacht, Zumikon, Erlenbach und Fällanden und leisten ihren ´Einsatz zu Gunsten der Gemeinschaft´. Sie kommen vor allem aus dem Zivilschutzbereich Pionier, aber auch Fahrer, Führungsunterstützung und Küche werden benötigt, damit der Aufbau des Festgeländes klappt. Neben zwei Tribünen mit je 908 Sitzplätzen, bieten Rasenplätze rund um die Kampfringe die Möglichkeit, das Spektakel zu verfolgen. Ausserdem werden ein Festzelt und diverse andere Verpflegungsmöglichkeiten bereitgestellt, um die gute Atmosphäre zu garantieren. Wer sich am Mittag, während der Schwingpause zwischen 12 Uhr und 13.15 Uhr, im Festzelt ein Mittagessen gönnen möchte, sollte es nicht verpassen, die notwendige Bankettkarte zu kaufen. Wer sich lieber an der frischen Luft verpflegt, dem stehen Stände mit Würsten und anderen Imbissen zur Verfügung. Gemäss Franz Jöhri, Verantwortlicher für die Infrastruktur, werden insgesamt 130 Kubikmeter Sägemehl auf die fünf Kampfringe verteilt.

Wem Zahlen nichts sagen, für Tierfreunde werden die drei Lebendgaben, d.h die Preise für die Erst- bis Drittplatzierten, auf dem Gelände spazieren geführt. Dabei an erster Stelle Stier Gorbatschow. Was dem stolzen Tier seinen Namen verschafft, bleibt unbekannt. Gerüchte um einen Fleck auf der Stirn, ähnlich dem ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion, konnten sich nicht bewahrheiten. Als Preise für den Zweit- bzw. Drittplatzierten dienen das Rind ADYA bzw. ULMA. Neben den ersten drei Preisen, werden im sogenannten Gabentempel (Gemeindesaal) die Preise für die tieferklassierten Schwinger ausgestellt. Wer kein Freund aufwendiger Werbung ist, den wird es freuen, es hat sich nämlich bei Schwingfesten etabliert, rund um die Kampfringe nicht zu inserieren bzw. zu werben. Lediglich rund um das Gelände, welches mit einem Zaun abgetrennt ist, wird man Werbung vorfinden. Wer sich für gesellschaftliche Anlässe interessiert und nebenbei ein wenig Schweizer Kultur kennenlernen möchte, sollte sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.

In diesem Sinne wünschen wir ein aufregend schönes Schwingfest...

01.05.2013; ERU/LGE